Outfluence Content Camp 2019

Dieser Artikel berichtet über verschiedene Marken, daher: Werbung

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Pünktlich zum ersten Mai diesen Jahres setze ich mich ins Auto, um die knapp 400km Richtung Südharz zu bewältigen, denn auch in diesem Jahr hatte mich die Agentur „Outfluence“ zum „Outfluence Content Camp 2019“ eingeladen.

In geselliger Atmosphäre trafen sich zehn Influencer aus dem Jagd- und Outdoorbereich im Reit- und Sporthotel Nordmanns in Stangerode. Uns erwarteten fünf prall vollgepackte Tage mit Programm rund um die Jagd, Natur und natürlich dem schönen Südharz. Ziel der Veranstaltung war es eine gute Zeit zusammen zu haben und Content für unsere Accounts, sowie der, der sponsernden Marken zu generieren, um einen Mehrwert für alle Beteiligten zu erzeugen.

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Nachdem am Mittwoch den ersten Mai alle nach und nach eintrudelten ging es ans Zimmer beziehen und gegenseitiges Kennen lernen. Schließlich kannten sich nicht alle, beziehungsweise teilweise nur aus der Online-Welt. Ich hatte das Glück mir mein Zimmer mit der lieben Isabella (@styrianhuntress) aus Österreich teilen zu dürfen. Wir kannten uns vorher nicht, verstanden uns aber auf Anhieb. Nachdem unsere Truppe dann endlich komplett war, ging es an eine kleine Kennenlernrunde. Wer sind wir? Was machen wir? Und was wünschen wir uns vom OCC19? Ich stellte fest, Outfluence hatte da wieder eine bunt gemischte Truppe zusammengestellt:

Lisa                        @lisa.cathrin
Alin                        @Jagdmadl
Jens                       @huntingroom
Tim                        @huntingroom
Dominik               @im.wildlife.do
Max                       @wild_hunt_black_forest
Andreas              @dreispross
Patrick                  @hunting_rollo
Alex                       @alex.cmb
Isabella                   @styrianhuntress
Lars                        @agency.outfluence
Anna                     @jagdverbanddjv
Andrea                 @ andreacavaglia

 

Nach dem Abendessen wurde es spannend: Es sollte raus gehen zum ersten Ansitz. Vorrangig stand die Bejagung des Rehwildes, aber auch Schwarz- und Raubwild wurden uns freigegeben. Zudem hatten wir die Möglichkeit Muffel- und Rotwild im Revier anzutreffen.

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Aber erst einmal musste unser Transport logistisch gelöst werden. Eine zwölfköpfige Truppe transportiert man nicht einfach mal schnell. Also hieß es für uns aufsitzen in zweierlei Jeeps, sowie einem rustikalen Anhänger, mit dem es anschließend über Stock und Stein im Revier ging (nichts für schwache Bandscheiben).
Am Hochsitz angekommen richtete ich mich ein und wartete gespannt. Leider vergebens, ich sollte am ersten Abend keinen Anblick haben. Aber kein Problem, wir sollten ja noch mehr Chancen bekommen.

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Den Abend ließen wir gemütlich bei Wein und Bier am Lagerfeuer ausklingen. Auch wenn sich die Temperaturen anfangen Mai noch definitiv im kühleren Bereich befanden, ließ es sich, dank des Feuers, sehr gut draußen aushalten.

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Der Morgen des zweiten Tages begann für mich mit einem eisigen Ansitz, bei gefühlten Minustemperaturen. Müde wie ich war (Morgenansitze sind nicht so meins), verbrachte ich die Zeit auf dem Hochsitz leider mehr schlafend als wach, was immerhin den Vorträgen im Laufe des Morgens zugutekam. So konnte ich hellwach Anna Martinsohn vom DJV bei ihrem Vortrag zum Thema Öffentlichkeitsarbeit zuhören, sowie Jens Krüger bei seinen Erzählungen unter dem spannenden Titel „Alaska hautnah“.

Das Mittagessen viel relativ karg aus, was daran lag, dass für den Nachmittag der kulinarische Höhepunkt unserer Woche im Südharz wartete: Monolith Keramikgrills besuchten uns samt verschiedenster Grille, dem australischen Grillmeister Robert Reinkemeyer sowie Geschäftsführer Matthias Otto. Im Laufe des Nachmittags bereiteten wir unter Anleitung, verschiedenste exotische Wildgerichte auf den Monolith-Grills zu und genossen sie gängeweise mit den dazu passenden, von mir ausgesuchten, Weinen. So verköstigten wir nach und nach (ich belasse das Menü mal im englischen O-Ton):

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Austrian style Snitzel from Swan, Krahe and Taube mit 2016er Riesling Trocken, 2017er Riesling Classic, 2017er Rivaner lieblich

 

Roasted on the Rotisserie a couple of Crick Ente and Snefe mit 2016er Riesling Trocken, 2017er Riesling Classic 2017er Rivaner lieblich

 

Smoking a Duck Breasts mit 2017er Orangewine Silvaner

 

BBQ Wild Schwein Chinese Style mit 2016er Riesling Trocken, 2017er Riesling Classic, 2017 Huxelrebe süß

 

Hasen Rouladen 2006er Cabernet-Sauvignon/Merlot Barrique Magnum, 2015er Cabernet-Sauvignon/Merlot Barrique

 

Damhirsch and Reh Steaks 2016er Dornfelder Trocken, 2016er Spätburgunder halbtrocken, 2016er Cabernet-Sauvignon/Merlot süß

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Für mich persönlich stellte dieser Programmteil bereits das Highlight der Woche da. Durch die Bauweise der Monolith-Grills war eine wesentlich vielfältigere Zubereitungsweise der verschiedenen Wildsorten möglich. In Kombination mit den durchaus exotischen Gerichten machte das Ganze für mich einen besonderen Reiz aus und wird mir ganz sicher in bester Erinnerung bleiben.

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Zum Ende des Nachmittags hin, als wir alle satt und vollgegessen waren richtete sich der Fokus wieder auf die Jagd – nicht mehr lange bis zum Abendansitz. Für einige aus der Gruppe hieß es auch endlich Waidmannsheil, so konnte ein Rehbock, sowie ein Waschbär erlegt werden. Das Gebiet leidet leider stark unter Räude, weshalb die scharfe Bejagung des Raubwildes sehr wichtig ist, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen.

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Ich kam damit auch in einen Gewissenskonflikt: Im besten Licht kam mir eine Fuchsfähe (=weiblicher Fuchs) in Anblick, aber irgendetwas stimmte da nicht. Alles in Allem sah das Tier abgemagert aus und an der Lunte (= Schwanz) war das Fell nicht mehr intakt… „So ein Mist – Räude!“ war mein erster Gedanke. Mein zweiter war „und nun? Erlegen, weil es eine ansteckende Krankheit ist? Nicht erlegen weil es vermutlich die Mutter mehrerer Welpen ist?“. Minutenlang überlegte ich hin und her. Der Fuchs ließ mir die Zeit. Letztendlich entschied ich mich gegen den Schuss, und vielleicht für die Welpen – im Hinterkopf habend, dass eine Infektion mit Räude sehr wahrscheinlich ist.
Nach Ende unseres Ansitzes diskutierten wir über meine Entscheidung. Gerade das Thema der Jagdethik und Waidgerechtigkeit wurde dadurch nochmal zusätzlich in den Fokus gerückt – ich denke für alle bringen solche Gespräche eine Bereicherung.

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Unser dritter Tag im OCC stand ganz unter dem Zeichen der Fortbildung. Den ganzen Tag über hatten wir Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen. So klärte uns Thomas Vennekel über wichtige Punkte in der Niederwildhege auf und zeigte uns die Krehfelder Fuchsfalle im Detail.

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Alexander Colloredo-Mansfeld führte uns in die Geheimnisse des Lodens eins. Als besonderes Schmankerl durften wir uns neue Produkte für Hubertus-Loden überlegen, wovon das Beste produziert werden sollte.
Nach dem Mittagsessen besuchte uns Wildtierfotograf Hermann Hirsch, der uns mit allerlei Tipps und Tricks rund um das Thema Wildtierfotografie und Fotografie allgemein versorgte.

Voll gepackt mit neuen Infos ging es nach dem Abendessen wieder auf den Ansitz und anschließend zum gemütlichen Austausch ans Lagerfeuer.

Der letzte Tag des OCC brach für einige früh mit dem Morgenansitz an. Ich für meinen Teil hatte das ganze nach dem ersten Tag gestrichen, da mir ein nettes Glas Wein am Abend und eine ordentliche Mütze Schlaf dann doch wichtiger waren und ich lieber abends die Zeit zum Ansitz nutzte.
Daher begann der Tag für mich nach dem Frühstück mit einem Vortrag unseres Fotografen und Filmemachers Andrea Cavaglia, der uns eindrucksvoll seine Arbeit präsentierte.

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Den Nachmittag gestaltete Haut Goute: Gemeinsam ging erst einmal in die Kühlkammer, zum Wild zerlegen. Anschließend ging es raus in den Wald, um verschiedene Wildkräuter zu sammeln, mit dem Ziel einen regionalen-saisonalen Wilddöner zu kreieren. Das Ergebnis konnte sich sehen und vor allen Dingen schmecken lassen – vielen lieben Dank für die tollen Tipps Fabian.

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Foto: Dominik Imhof – Im.wildlife.do

Auch der letzte Abend wurde mit Ansitzen und anschließendem Lagerfeuer ausklingen gelassen.

Bevor es sonntags für alle nach Hause ging gab es noch eine Safari im hoteleigenen Wildpark der Familie Nordmann mit zünftiger Brotzeit zwischen Straußen und anderem Getier. Todmüde, aber vollgestopft mit neuen Eindrücken ging es zum Nachmittag für uns alle nach Hause. Vielen Dank an Outfluence und besonders Lars, dass du wieder so ein tolles Event möglich gemacht hast.

Ein weiteres großes Dankeschön gilt natürlich den Sponsoren der Veranstaltung:

OUTFLUENCE

@agency.outfluence

#occ19

 

XROC

@xroc_official

#xroc #xrocxperience

#xroccommunity

 

HUBERTUS

@hubertusloden

#hubertusloden

 

FJÄLLRÄVEN

@fjallravenhunting

#fjällrävenhunting

 

MONOLITH

@monolithbbq

#monolithbbq

#monolithgrill

Bis hoffentlich im nächsten Jahr!

 

 

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